Digital Deep Dive · Generative KI
Generative Künstliche Intelligenz
Große Unternehmen skalieren KI gezielt – der Mittelstand droht zurückzubleiben
Generative KI ist längst mehr als ein Trend. Während Konzerne ihre Ansätze systematisch skalieren, stecken viele mittelständische Unternehmen noch in Pilotprojekten fest. Die Folge: Eine wachsende Lücke bei Produktivität, Effizienz und Innovationsgeschwindigkeit.
Der Mittelstand droht den Anschluss zu verlieren
Aktuelle Analysen zeigen ein klares Bild: Während große Unternehmen zunehmend strukturierte Strategien für den Einsatz von Generativer KI entwickeln, fehlt es vielen mittelständischen Betrieben an organisatorischen Grundlagen. Über 50 % der Konzerne haben bereits ein dediziertes Team für KI-Adoption etabliert und kommunizieren intern regelmäßig über Fortschritte und Wertbeiträge. Bei kleineren Unternehmen liegt dieser Anteil häufig unter 20 % – ein deutliches Zeichen für die entstehende Kluft zwischen Skalierbarkeit und Stillstand.
Diese Diskrepanz hat direkte Folgen: Große Organisationen professionalisieren ihre KI-Ansätze entlang klar definierter Prozesse, KPIs und Trainingsstrukturen. Der Mittelstand verharrt dagegen oft in Einzelinitiativen oder losen Pilotprojekten. Fehlende Ressourcen und Know-how führen dazu, dass Chancen zur Effizienzsteigerung und Wertschöpfung ungenutzt bleiben.
In einem Umfeld, in dem Produktivität zunehmend durch datengetriebene Systeme bestimmt wird, steigt der Druck: Wer KI nicht systematisch in seine Geschäftsprozesse integriert, läuft Gefahr, bei Innovationszyklen abgehängt zu werden – insbesondere gegenüber Wettbewerbern mit höheren Skaleneffekten.
Was bedeutet das konkret für KMU?
Für mittelständische Unternehmen geht es nicht darum, möglichst viele KI-Tools parallel auszuprobieren, sondern strukturiert vorzugehen:
- Klare Prioritäten setzen: Start in Bereichen mit hohem Hebel, z. B. Automatisierung von Routineaufgaben, Angebots- und Dokumentenerstellung oder Support-Prozessen.
- Organisatorische Verantwortung klären: Auch in KMU braucht es verantwortliche Personen oder kleine Teams, die KI-Themen bündeln, bewerten und in die Organisation tragen.
- Mitarbeitende befähigen: Ohne Schulung und Richtlinien bleibt Generative KI ein Einzelfall-Werkzeug – und entfaltet keinen skalierbaren Mehrwert.
- Pilotprojekte produktiv machen: Entscheidend ist, Prototypen zügig in stabile, im Alltag nutzbare Lösungen zu überführen – inklusive Messung von Zeit- und Kosteneffekten.
Wie Dualer Digital unterstützt
Um diese Lücke zu schließen, müssen mittelständische Unternehmen den Aufbau von KI-Kompetenzen als strategische Priorität begreifen. Entscheidend ist weniger die Größe des Budgets, sondern die Geschwindigkeit, mit der Strukturen geschaffen, Wissen aufgebaut und erste KI-Anwendungen in den Arbeitsalltag integriert werden.
Dualer Digital unterstützt Unternehmen genau in diesem Übergang – mit praxisnahen Workshops, Workflow-Automatisierungen und KI-Pilotprojekten, die innerhalb weniger Wochen messbare Ergebnisse liefern. So entsteht eine Basis, auf der der Mittelstand nicht nur auf Entwicklungen reagiert, sondern seine eigene Rolle im Zeitalter der Generativen KI aktiv gestaltet.